Datensicherung mit RSYNC

Ich verwende Rsync zur Datensicherungen auf Linux-Maschinen die ich betreue. Ich finde es ist schneller als tar und bietet einen größeren Funktionsumfang.

Wikipedia meint zu Rsync:
rsync ist sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch ein unter der GPL stehendes Programm zur Synchronisation von Daten, meistens über ein Netzwerk. Die Synchronisation läuft bei dem Programm rsync nur unidirektional, also von einem Quellverzeichnis zu einem Zielverzeichnis, ab. Wenn beide Verzeichnisse geändert wurden, werden die Änderungen nicht zusammengeführt (merge), sondern die Änderungen im Zielverzeichnis gehen verloren. Bei der Datenübertragung werden Teile einer Quelldatei (die zu übertragende Datei), welche sich bereits in der Zieldatei befinden, nicht übertragen, wodurch viel Transfervolumen gespart werden kann (Delta-Kodierung). rsync wurde unter anderem von Paul Mackeras und Andrew Tridgell aus dem Samba-Team entwickelt.

Für mich am einfachsten zu merken ist das Kommando:
rsync -quarz /quelle /ziel

Erklärung:
-q = quiet -> unterdrückt Fehlermeldungen
-u = update -> aktualisiert nur neuere Dateien und Verzeichnisse
-a = archive -> kopiert auch Links mit
-r = recursive -> stellt im Backup auch die Verzeichnisstruktur wieder her
-z = compress -> Komprimiert die Daten während der Übertragung

Die Schalter -q sollte nur gesetzt werden wen man sich seiner Sache sehr sicher ist. Möchte man genau wissen was da abläuft sollte man sich für den Schalter -v entscheiden.

Auf Nummer sicher geht man mit dem Kommando:
rsync -vartgouz /quelle /ziel

Erklärung:
-v = verbose -gt; zeigt die zu sichernden Daten und Fehlermeldungen an
-a = siehe oben
-r = siehe oben
-t = time -gt; merkt sich die Änderungszeiten der Daten und Überschreibt sie nicht.
-g = group -gt; merkt sich die Gruppe der einzelnen Dateien und Verzeichnisse
-o = owner -gt; merkt sich den Besitzer der einzelnen Dateien und Verzeichnisse
-u = siehe oben
-z = siehe oben

Mit diesen Komandos kann man schon eine ganz ordentliche Datensicherung bauen. Es fehlt nun eigentlich nur noch die Möglichkeit das Ganze zu automatisieren.
Das hebe ich mir aber für einen anderen Regentag auf.

Bis in Bälde
jirweb

Kommentare

Jetzt habe ich ein kleines TUT zum Thema Automatisierung on gestellt. Ihr findet es hier.

Mithilfe von des Operators -exclude und -exclude_file können einzelne Dateien/Verzeichnisse aus dem Backup ausgeschlossen werden.