Informationen rund um das Netzwerk mit ipconfig

ipconfig unter Windows und ifconfig unter Linux ist wohl eins der wichtigsten Kommandos im Netzwerk. Braucht man Informationen zu einem Netzwerk, beginnt die Suche mit ipconfig.
Auch der sogenannte Privat-Modus von aktuellen Browsern hilft nicht, gegen User die sich mit dem Kommando ipconfig auskennen. In diesem Modus fühlen sich die meisten User sehr sicher. Sie Surfen auf fremden Rechnern und in Internetcafès und ahnen nicht, dass Windows diese Funktion ignoriert und die aufgerufenen Internetadressen im DNS-Cach speichert.

Gibt man ipconfig mit dem Operator /displaydns ein, bekommt man ein List mit den letzten DNS-Abfragen. Diese Abfragen sind mit den besuchten Internetadressen identisch. Mit dem Kommando ipconfig /displaydns > "%Userprofile%\Desktop\name.txt" kann die Ausgabe in eine Textdatei umgelenkt werden. Diese Textdatei befindet sich dann auf dem aktuellen Desktop. Diese Datei kann man ggf. für spätere Recherchen aufbewahren. ;o)

Sollte man selbst mal in die Lage kommen auf einer fremden Maschine zu Surfen, sollte man den Privat-Modus im Browser auf jeden Fall auch aktivieren. Nach dem Surfen ist es ratsam auch den DNS-Cach zu löschen. Das kann man mit dem Kommando ipconfig /flushdns erreichen. So kann man sicher sein das niemand auf der Maschine die Surfspuren im Nachhinein auslesen kann.

Mit ipconfig /all werden alle Konfigurationsinformationen aller Netzwerkkarten angezeigt. Angezeigt werden:

  • die MAC-Adressen
  • die eigene IP-Adresse
  • die Subnetzmaske
  • die IP-Adresse des Gateways (Router)
  • die IP-Adresse des DNS-Server

In dieser Ausgabe kann man auch erkennen ob der DHCP-Client (automatisches beziehen der eigenen IP-Adresse) aktiviert ist.

Im falle eines Netzwerkproblem hilft es mit dem Kommando ipconfig /release die Netzwerkverbindung zurückzusetzen. Mit ipconfig /renew startet man die Netzwerkverbindung neu. Sollte der DHCP-Client auf dem Rechner aktiviert sein und die automatische IP-Adressenvergabe im Netzwerk auch funktionieren, wird beim Neustart der Verbindung eine neue IP-Adresse angefordert.