Fließkommazahlen

Nun wollen wir nach so langer Zeit endlich mit unserer Programmierung weiter machen.

In vielen Programmen benötigt man Zahlen mit einem gewissen Nachkommawert.
Für solche Fälle gibt es in C den Datentyp float. float wird auf die gleiche Weise eingesetzt wie die Datentypen short oder long.

Der Datentyp float kann Fließkommazahlen im Bereich +/-3.4E-38 bis +/-3.4E+38 mit siebenstelliger Genauigkeit darstellen.

Hier ein Beispiel:
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#include <stdio.h>

void main()
{
float fl;

fl = 5.3;
printf("%f\n",fl);
}
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Dieses kleine Programm macht nichts weiter als den Wert 5.3 ausgeben.

Wie immer wird das Programm durch main eingeleitet.

Dann wird die float-Variable fl definiert

Dann erhält fl den Wert 5.3 und wird mit Hilfe von printf ausgegeben.

Wie bei allen Rechenmethoden in der IT wird auch hier die Kennzeichnung der Dezimalstelle durch einen Punkt und nicht durch ein Komma dargestellt.
Mit float-Variablen kann man genau so rechnen wie mit short oder long.

Es gibt allerdings eine kleine Sache zu beachten. Führt man in C die Rechenoperation
x = 10 / 4 aus wird das Ergebnis 2 sein. Auch wenn die Variable x eine float-Variable ist. Das liegt daran das 10 und 4 Ganzzahlen sind. Der Compiler sieht keine Veranlassung, diese in float-Zahlen umzuwandeln.

Man kann diese Entscheidung des Kompiler vermeiden wenn man die beiden Operatoren gleich als Fließkommazahl kennzeichnet.
Das ganze sieht dann so aus:
x = 10.0 / 4.0
Nun wird das Ergebnis 2.5 auch richtig dargestellt.

Soviel zum Tema Fließkommazahlen.